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Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610

Zertifizierte Dichtheitsprüfung für Neubauten und nach Sanierungen. Professionell, normgerecht und dokumentiert.

Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Die Dichtheitsprüfung ist ein normiertes Verfahren zur Überprüfung der Dichtheit von Abwasserleitungen. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben bei Neubauten und nach Sanierungsarbeiten. Bei der Prüfung nach DIN EN 1610 wird sichergestellt, dass keine Abwässer ins Erdreich gelangen und keine Fremdwässer in das Kanalsystem eindringen können.

Rechtliche Grundlagen der Dichtheitsprüfung in Hessen

In Hessen ist die Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen durch das Hessische Wassergesetz und die kommunalen Abwassersatzungen geregelt. Grundsätzlich gilt: Alle privaten Abwasserleitungen müssen dicht sein und dürfen weder Abwasser ins Erdreich abgeben noch Fremdwasser aufnehmen. Dies dient dem Schutz des Grundwassers und der Gewässer. In Aßlar und den umliegenden Gemeinden wie Wetzlar, Solms und Leun werden diese Vorschriften konsequent durchgesetzt.

Besonders bei Neubauten ist eine Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 zwingend vorgeschrieben. Auch nach Sanierungsarbeiten an bestehenden Leitungen muss die Dichtheit nachgewiesen werden. Viele Kommunen im Lahn-Dill-Kreis fordern zudem regelmäßige Überprüfungen älterer Leitungen, insbesondere bei Grundstücksverkäufen oder Umbaumaßnahmen. Als zertifizierter Fachbetrieb führen wir alle erforderlichen Prüfungen durch und erstellen die notwendigen Nachweise für Behörden und Käufer.

Unsere Prüfverfahren

Je nach Anforderung setzen wir verschiedene Prüfmethoden ein

Wasserdruckprüfung

Standardverfahren zur Prüfung der Dichtheit von Rohrleitungen unter Druck.

Luftdruckprüfung

Alternative Methode bei bestimmten Rohrmaterialien und Gegebenheiten.

Wie funktioniert die Dichtheitsprüfung?

Bei der Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 werden die Abwasserleitungen unter Druck gesetzt, um eventuelle Undichtigkeiten aufzuspüren. Es gibt zwei Hauptverfahren: die Wasserdruckprüfung und die Luftdruckprüfung. Bei der Wasserdruckprüfung wird die Leitung mit Wasser gefüllt und unter einen definierten Druck gesetzt. Über einen festgelegten Zeitraum wird dann gemessen, ob Wasser austritt. Diese Methode ist sehr zuverlässig und wird am häufigsten eingesetzt.

Die Luftdruckprüfung kommt zum Einsatz, wenn eine Wasserprüfung nicht möglich oder sinnvoll ist – beispielsweise bei Frostgefahr oder bei bestimmten Rohrmaterialien. Hierbei wird die Leitung mit Luft gefüllt und ebenfalls unter Druck gesetzt. Ein Druckabfall weist auf Undichtigkeiten hin. Beide Verfahren liefern präzise Ergebnisse und sind von den Behörden anerkannt. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten vor Ort.

Wann ist eine Dichtheitsprüfung erforderlich?

Eine Dichtheitsprüfung ist in verschiedenen Situationen erforderlich oder empfehlenswert. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie bei allen Neubauten – ohne erfolgreiche Prüfung gibt es keine Abnahme durch die Bauaufsicht. Auch nach jeder Sanierung von Abwasserleitungen muss die Dichtheit nachgewiesen werden. Viele Gemeinden verlangen zudem eine Prüfung bei Grundstücksverkäufen, insbesondere bei älteren Immobilien.

Darüber hinaus ist eine freiwillige Überprüfung sinnvoll, wenn Sie den Zustand Ihrer Leitungen nicht kennen oder Anzeichen für Probleme bestehen. Hohe Wasserrechnungen, feuchte Stellen im Garten oder Keller, oder ein hoher Fremdwasseranteil können Hinweise auf undichte Leitungen sein. Eine rechtzeitige Prüfung kann teure Folgeschäden verhindern und Sie vor rechtlichen Problemen schützen.

Dichtheitsprüfung - So funktioniert's

Erfahren Sie, wie eine professionelle Dichtheitsprüfung abläuft

Was passiert, wenn die Prüfung nicht bestanden wird?

Wenn bei der Dichtheitsprüfung Undichtigkeiten festgestellt werden, ist eine Sanierung erforderlich. Zunächst lokalisieren wir die undichten Stellen mithilfe unserer TV-Kameratechnik genau. Anschließend erstellen wir ein Angebot für die Sanierung. In vielen Fällen kann die Reparatur mit modernen Verfahren wie dem Kurzliner-Verfahren ohne Grabung erfolgen. Nach der Sanierung führen wir eine erneute Dichtheitsprüfung durch, um den Erfolg der Maßnahme zu bestätigen.

Kosten einer Dichtheitsprüfung

Die Kosten einer Dichtheitsprüfung hängen von verschiedenen Faktoren ab: der Länge der zu prüfenden Leitungen, der Anzahl der Haltungen, der Zugänglichkeit und dem gewählten Prüfverfahren. In der Regel können Sie mit Kosten zwischen 300 und 800 Euro für ein durchschnittliches Einfamilienhaus rechnen. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles, transparentes Angebot. Bedenken Sie: Die Investition in eine Dichtheitsprüfung ist gering im Vergleich zu den möglichen Folgekosten undichter Leitungen.

Dokumentation und Prüfprotokoll

Nach jeder Dichtheitsprüfung erhalten Sie von uns ein ausführliches Prüfprotokoll nach DIN EN 1610. Dieses Dokument enthält alle wichtigen Informationen: geprüfte Haltungen, Prüfverfahren, Prüfdruck, Prüfdauer und natürlich das Prüfergebnis. Das Protokoll ist von den Behörden anerkannt und dient als Nachweis für die Dichtheit Ihrer Leitungen. Bei Hausverkäufen, Bauabnahmen oder behördlichen Auflagen ist dieses Dokument unverzichtbar.

Vorher / Nachher

Beispiele unserer Arbeiten

Dichtheitsprüfung nach Sanierung

Erfolgreiche Prüfung nach Kanalsanierung

Rechtliche Grundlagen

Die Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen ist in verschiedenen Regelwerken festgelegt:

  • DIN EN 1610 – Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen
  • DIN 1986-30 – Instandhaltung von Entwässerungsanlagen
  • Landeswassergesetze der Bundesländer
  • Abwassersatzungen der Kommunen

Wichtig: Die Prüfung muss von einem Fachbetrieb durchgeführt und dokumentiert werden. Wir erstellen für Sie alle erforderlichen Prüfprotokolle für die Bauabnahme und Behörden.

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